Hochwasser

2002

Im August 2002 wurde auch unsere Sandschule von der Hochwasserkatastrophe in Sachsen erfasst. Ab dem 13.08.2002 konnte unsere Schule nicht mehr öffnen. Alle Dresdener Schulen blieben geschlossen. Ein großer Teil der Pädagogen konnte nicht in der Schule erscheinen, da die Wege abgeschnitten waren. Unsere Kollegin Eva-Maria Kühne hielt einen Notdienst in der Schule aufrecht. Dann wurde sie selbst von der Flut schwer betroffen. Obwohl unsere Schule von der ersten Flutwelle verschont blieb, wurde sie dann von der darauf folgenden erfasst. Wasser drang in den Keller ein und vernichtete die gesamte Einrichtung des Schülerspeiseraumes, der Küche, des Werkraumes, der Unterrichtsräume des Beruflichen Schulzentrums für Agrarwirtschaft und sämtliche Unterrichts- und Arbeitsmittel für den Werkunterricht.

Ab Sonntag, dem 18.08.2002 arbeiteten alle Pädagoginnen der 91. Grundschule, die Erzieherinnen des Hortes, die Mitarbeiter des technischen Bereiches unterstützt von vielen freiwilligen Helfern fieberhaft an der Beseitigung der Schäden. Kniehoch im Wasser watend wurde der Keller weitgehend geräumt. Vier große Container konnten die unbrauchbar gewordenen Gegenstände – vom Kühlschrank bis zum Tonpapier – nicht fassen.

An dieser Stelle gilt unser Dank all denen, die uns in irgend einer Form halfen, kräftigen Händen, hilfreichen Gedanken, liebevoller Betreuung, trostreichen Worten, selbstlosen Initiativen und vorbehaltlosem Einsatz!

Sehr bewegt nehmen wir die Anteilnahme und die Hilfsangebote zahlreicher Schulen aus nahen und fernen Bundesländern zur Kenntnis. Wir werden sie brauchen.

Fotos haben wir keine gemacht. Dafür hatten wir keinen Sinn.

Unsere Anteilnahme gilt den Menschen, die persönlich schwer von der Flut betroffen sind. Darunter zählen viele Familien unserer Schüler und Kollegen.

Wir bedanken uns auch im Namen des Fördervereins bei allen Spendern!

2013

Auch im Sommer 2013 war unsere Schule wieder vom Hochwasser betroffen. Auch diesmal bekamen die Kollegen bekamen viel Unterstützung von fleißigen Helfern, Eltern und Kindern. Besonders bedanken möchten wir uns auch beim Dynamischen Fluthilfezentrum (Glücksgas-Arena) sowie bei den Auszubildenden der Drewag. So konnte vieles gerettet werden. Leider musste die Schule für kurze Zeit geschlossen bleiben, da die Kollegen und auch die Kinder die Schule nicht mehr erreichen konnten.

Im Zuge der Flutschädenbeseitigungsmaßnahmen musste das komplette Kellergeschoss der Schule erneuert werden.